Exkursion in die Gedenkstätte Buchenwald


Am 23. September 2025 fuhren wir, die 10. Klassen, nach Buchenwald und besuchten die dortige Gedenkstätte. Die Exkursion fand im Rahmen des Geschichtsunterrichtes statt.
Vor Ort sahen wir einen Film im Kino, der uns Hintergrundwissen zum Leben im ehemaligen Konzentrationslager nahebrachte. Dieser war bereits sehr berührend, da wir durch Zeitzeugenberichte vom Alltag, den Lebensumständen und den Gefühlen der Häftlinge eindrückliche Erzählungen hörten.
Bei der anschließenden Führung durch das Lager wurde uns die Dimension der Gräueltaten durch die Nationalsozialisten bewusst. So erlebten wir selbst nur im Ansatz, was es bedeutete bei schlechtem und kaltem Wetter auf dem Appellplatz zu stehen. Der Wind war stark und viele von uns froren, obwohl sie witterungsgerecht gekleidet waren.
Es ist somit unvorstellbar, wie man in dünner Bekleidung dort unter unmenschlichen Bedingungen leben musste. Ebenso versuchten wir zu begreifen, wie sich das SS-Leben bezüglich auf Nahrung, dem dortigen Tierpark und der Wohnstätten im totalen Kontrast zu den Baracken, den Essensrationen und den Arbeitsbedingungen verhielt. Besonders berührend waren auch der Besuch des Krematoriums, des Arztbaues und des Bunkers.
Unvorstellbar sind für uns die wahllosen Erschießungen und Foltermethoden. Die Frage, wie Menschen zu solchen Taten fähig sind, blieb für uns nach wie vor offen.
Bei dem anschließenden Museumsbesuch konnten wir unsere Kenntnisse zu dem Thema der Verfolgung der Juden, der politischen Häftlinge, dem Lagerleben usw. vertiefen. Wir beschäftigten uns dort in Kleingruppen mit unterschiedlichen Themen wie z.B. Opfern und Tätern im KZ Buchenwald, mit bestimmten Orten und Gegenständen sowie mit dem Thema Widerstand. Unsere Erkenntnisse wurden im Nachgang im Unterricht vorgestellt und besprochen.
Eine Erkenntnis aus diesem Besuch ist, dass dieser Teil der Geschichte nicht vergessen werden darf und wir es gut fanden, die Möglichkeit zu haben, diesen Ort des Grauens zu besuchen.

 

 

Die Fahrt wurde gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, die Sparkasse Burgenlandkreis und den Burgenlandkreis.

 

 

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